Praxis Kathrin Bremer: Ärztin · Homöopathie

Homöopathie

„Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile“

Im homöopathischen Prinzip wird dieser Satz tatsächlich mit Leben gefüllt. Wirkliche „Ganzheitlichkeit“ meint weder das Zusammen­wirken verschiedener Spezialisten, um einen Menschen „ganzheitlich“ zu behandeln, noch reicht ihr das bloße Berücksichtigen oder Betrachten des ganzen Menschen.

Die homöopathische Therapie funktioniert, wenn die Gesamtheit der Symptome und das Besondere und Charakteristische des Patienten in seiner Krankheit erfasst werden.

Auch die Auswahl des „persönlichen“ Heilmittels und damit die Therapie wird bestimmt durch die Individualität und den einzigartigen Ausdrucks der Persönlichkeit des Menschen, die sich auch in seiner Krankheit zeigt.

Das ist der Grund dafür, dass eine homöopathische Erstanamnese ein ausführliches Gespräch von ca. zwei Stunden braucht, was den positiven Nebeneffekte hat, dass sich der Patient oft gut aufgehoben fühlt und nicht selten sich selbst besser versteht.

Je genauer also der homöopathische Therapeut den Menschen in seiner Besonderheit wahr nimmt, desto größer ist die Chance auf eine wirkungsvolle Therapie.

Dann kann es zu einer Anregung der „Lebenskraft“, der zentralsten Instanz in unserem Organismus kommen, die den ganzen Menschen von innen heraus heilen kann.

„Homöopathie hilft uns, zu dem zu werden,
wie wir gemeint sind“

Und das ist viel mehr, als das Verschwinden von störenden Symptomen: Denn drei Menschen mit der Diagnose Bronchitis bekommen drei unterschiedliche homöopathische Mittel. Und außer der Heilung der Bronchitis kann der erste besser schlafen, der zweite besser laufen und der dritte hat endlich seine Berufung gefunden und umgesetzt.

Deshalb braucht eine homöopathische Therapie auch nicht in erster Linie eine schulmedizinische Diagnose, sondern einen hellwachen Therapeuten, der mit allen Sinnen wahr nimmt, welchen Menschen er vor sich hat.

Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen von Erkrankungen, die nicht auf eine homöopathische Behandlung ansprechen.

Beispiele für typische Indikationen sind:

  • Psychovegetativ:
    Depressionen, Schlafstörungen, Erschöpfungs-/ Burn-out-
    Syndrom, Migräne
  • Anfälligkeit für Infektionserkrankungen
    Infekte von Hals, Nase, Ohren, der Atemwege, des Magen-
    Darm-Traktes u.v.m.
  • Allergische und Haut-Erkrankungen:
    Heuschnupfen, Hausstauballergie, Neurodermitis, Asthma, Nahrungsmittelallergien, Schuppenflechte
  • Erkrankungen der inneren Organe:
    Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Chron,
    Colitis ulcerosa) Magenschleimhautentzündung, Leber-/
    und Gallenwegserkrankungen, Atemwegserkrankungen
    (Asthma bronchiale), Entzündungsneigung der
    Urogenitalorgane, Menstruationsbeschwerden
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates:
    Rheumatologische Erkrankungen, Rückenschmerzen,
    Ischias, Arthrose

Und viele weitere…